Buchsalon

Tino Dallmann, Christine Koschmieder und Linn Penelope Micklitz diskutieren Neuerscheinungen, Julia Wolf liest aus „Alte Mädchen“

 /  VVK 5/7 € (zzgl. Gebühr), Abendkasse 7/9 €  /  Moritzbastei Oberkeller  /  Lesung und Gespräch

Auch diesmal werden beim Buchsalon des Literaturrats wieder drei bemerkenswerte Neuerscheinungen aus Sachsen von Kritiker:innen öffentlich diskutiert. Tino Dallmann, Christine Koschmieder und Linn Penelope Micklitz sprechen über die dichterischen Erkundungen von Patrick Wilden in der polnischen Region Agnetendorf („Schreibers Ort“, Parasitenpresse), über ein von Undine Materni beschriebenes Leben in der DDR der Nachkriegszeit zwischen Hunger und Aufbruch („Wieder ein Tag ohne Krieg“, Mikrotext) und über die von Marlen Hobrack radikal neu formulierte Klassenfrage aus weiblicher Perspektive („Klassenbeste“, Hanser Berlin).

Im zweiten Teil liest die Leipziger Autorin Julia Wolf aus ihrem neuen Roman „Alte Mädchen“ (Frankfurter Verlagsanstalt), der bereits mit dem Robert-Gernhardt-Preis ausgezeichnet wurde. In der Begründung heißt es: „In ‚Alte Mädchen‘ ist alles drin, was man sich von einem deutschsprachigen Gegenwartsroman nur wünschen kann: Es geht um das Scheitern der kleinbürgerlichen Familie, Sprachlosigkeit und die Ohnmachtserfahrungen deutscher Nachkriegsgeschichte, das Ganze als kaleidoskopartige Erforschung weiblicher Subjektivität erzählt.“

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem Sächsischen Literaturrat e. V.